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	<title>Daniel Morawek &#187; Hype</title>
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	<description>Autor &#38; Filmemacher</description>
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		<title>Von Radiohead bis Indochina und zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 15:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hype]]></category>
		<category><![CDATA[Die Vergessenen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Assoziationskette, die erklärt, wie eine Romanfigur zu einer Lieblingsband kommt. <a href="http://www.danielmorawek.de/2009/08/07/von-radiohead-bis-indochina-und-zuruck/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Band Radiohead hat gerade einen neuen Song veröffentlicht – zum Gedenken an Harry Patch, den kürzlich verstorbenen, letzten lebenden Soldaten, der im Ersten Weltkrieg für die British Army gekämpft hat. Eine angemessene Belohnung für einen Mann, der er es 111 Jahre lang auf dieser Erde ausgehalten hat! Zu dem Song gibt es dieses Video:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/88VPZ74zk6w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/88VPZ74zk6w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Video hat mich dann wiederum an <a href="http://metropolog.de/2009/05/06/indochine-litte-dolls/">ein Video der französischen Düsterrock-Band Indochine</a> erinnert. Genauer gesagt das erste Video zum aktuellen Album <em>La Republique des Meteors</em>. Dieses ist im Frühjahr erschienen, mitten im Schreibprozess meines neuen Romans <a href="http://www.danielmorawek.de/buecher/die-vergessenen/">Die Vergessenen</a>.</p>
<p><span id="more-451"></span></p>
<p>Während der letzten Wochen des Schreibens habe ich die Platte mit der Loop-Funktion in Endlosschleife gehört. Da verwundert es nicht, dass auch die Hauptfigur in dem Roman, Leonard Kimski, in einem Kapitel Indochine hört. Allerdings nicht die neuste Platte. Der Roman spielt schließlich im Jahr 2008.</p>
<p>So jedenfalls kommt eine Romanfigur zu ihren Lieblingsband. Nur wie war ich da jetzt noch mal drauf gekommen? Ach ja &#8230; Radiohead.</p>
<p>Amazon-Partnerlink: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001QGCSJS?ie=UTF8&amp;tag=danimorahome-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B001QGCSJS">La Republique des Meteors</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=danimorahome-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B001QGCSJS" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Buchtipp: Als die Menschen verstummten</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 09:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hype]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA["Als die Menschen verstummten" ist ein kleines aber feines Büchlein, das ich für meine Großmutter lektoriert habe. Sie beschreibt darin ihre Erinnerungen an die Flucht aus Danzig im März 1945. <a href="http://www.danielmorawek.de/2009/07/16/buchtipp-als-die-menschen-verstummten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_273" class="wp-caption alignnone" style="width: 298px"><img class="size-full wp-image-273" title="Bild-1" src="http://danielmorawek.files.wordpress.com/2009/07/bild-1.jpg" alt="Als die Menschen verstummten - Christel Wachowski" width="288" height="416" /><p class="wp-caption-text">Als die Menschen verstummten - Christel Wachowski</p></div>
<p>&#8220;Als die Menschen verstummten&#8221; ist ein kleines aber feines Büchlein, das ich für meine Großmutter lektoriert habe. Sie beschreibt darin ihre Erinnerungen an die Flucht aus Danzig im März 1945.</p>
<p>Der Klappentext:<br />
<em>März 1945. Die Rote Armee steht vor den Toren Danzigs. Mit ihrer Familie begibt sich die vierzehnjährige Christel auf einen Treck ins Ungewisse. Eindrücklich schildert sie, wie die Menschen auf der Flucht das Sprechen verlernen, erzählt von ihrer verlorenen Heimat, von der Internierung in Dänemark und der Zeit als Flüchtling in Süddeutschland.</em></p>
<p><em>»Als die Menschen verstummten« ist ein spannendes Stück Zeitgeschichte für diejenigen, die ähnliche Erlebnisse gemacht haben, ebenso wie für deren Nachkommen.</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3839104270?ie=UTF8&amp;tag=danimorahome-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3839104270">»Als die Menschen verstummten« bei Amazon</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=danimorahome-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3839104270" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Filmkritik: Explosive Bombe</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Nov 2006 17:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hype]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich auf dem Filmfestival Mannheim-Heidelberg den dänischen Film »Spraengfarlig Bombe«, also auf gut Deutsch »Explosive Bombe«, gesehen! Yeah... <a href="http://www.danielmorawek.de/2006/11/25/explosive-bombe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger2/1165/2417/1600/843002/Spraengfarlig_2_web_1.jpg"><img style="display:block;text-align:center;cursor:pointer;margin:0 auto 10px;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger2/1165/2417/320/180007/Spraengfarlig_2_web_1.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Gestern habe ich auf dem Filmfestival Mannheim-Heidelberg den dänischen Film »Spraengfarlig Bombe«, also auf gut Deutsch »Explosive Bombe«, gesehen! Yeah&#8230;</p>
<p><span style="font-style:italic;">Die Handlung:</span> Ein selbstverliebter, hochgelobter und weniggesehener Arthouse-Regisseur präsentiert seinen neuesten Film »Mörder«, den zweiten Teil einer Trilogie. Am nächsten Tag möchte der vielfluchende Arbeiter Tonny, der gerade auf Bewährung draußen ist, und der seine Kinder zum ersten Mal seit langem für fünf Stunden sehen darf, in Harry Potter 2 gehen. Leider bleibt das Auto auf dem Weg zum Kino stehen, die vorbestellten Karten sind verkauft und um die Kindern nicht zu enttäuschen kauft er Tickets für den einzigen Film für den es noch Karten gibt, »Mörder«. Auf dem Filmplakat steht immerhin der Film sei ein »Meisterwerk!«.</p>
<p><span id="more-35"></span></p>
<p>Er und die Kinder sitzen alleine im Kinosaal, und natürlich langweilen sie sich bei den gestelzten Dialogszenen zu Tode. Leider verspricht Tonny seiner Tochter, dass es gleich besser werden würde. Tatsächlich, ein kleiner Hund taucht auf der Leinwand auf, das Mädchen freut sich, doch da schreit auch schon die Hauptdarstellerin:</p>
<p>»Der Hund muss sterben! Er muss geschlachtet werden!«</p>
<p>Es folgt eine rituelle Szene, mit der der Regisseur irgendetwas Symbolisches ausdrücken wollte – aber das kann man der weinenden Ida selbstverständlich nicht erklären.</p>
<p>Tonny rennt brüllend zum Geschäftsführer und will sein Geld zurück, der verneint und Tonny zertrümmert die Filmdeko im Kino. Nachdem er aus der Verwahrungszelle rauskommt macht er sich auf die Suche nach dem Regisseur um sich sein Geld von ihm persönlich zurück zu holen. Während dieser Suche wird endgültig die explosive <span style="font-style:italic;">Sprengkraft</span> des Films losgetreten, ein Film in dessen Verlauf es noch eine Menge toter Kunstwale, Sensenmänner, Berthold-Brecht-Zitate und selbstverständlich Explosionen zu entdecken gibt.</p>
<p>Tatsächlich habe ich auf dem Filmfestival zwei Tage zuvor einen Film gesehen, in dem es vor kryptischen Symbolszenen, teilweise auch blutigen Szenen, nur so gewimmelt hat. Und dieser Film war keine Satire, das war die Realität! Wie sagt der Regisseur von »Mörder« an einer Stelle:</p>
<p>»Das Wesen von Kunst ist es dem Publikum NICHT das zu geben was sie wollen!«</p>
<p>Also auch keine Erklärungen für obskure Symbole. Dann doch lieber eine liebevolle Parabel darüber, dass man sich im Kulturbetrieb – egal ob nun Film, Theater oder Literatur – als Künstler nicht immer zu ernst nehmen sollte. Ich persönlich fand außerdem, dass »Spraengfarlig Bombe« der witzigste Film über das Filmemachen ist, denn ich bisher gesehen habe. Eine gelungene Komödie, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte, wenn sie in einem Kino in der Nähe läuft (unter welchem deutschen Verleihtitel auch immer).</p>
<p><a href="http://www.filmtrailer.dk/spraengfarlig_bombe">Trailer</a> (dänisch)</p>
<p><span style="font-style:italic;">Bildnachweis: Quelle mannheim-filmfestival.com</span></p>
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