Kurzkrimi-Lesung im Planetarium Mannheim

Leute, das wird exklusiv: Am Samstag, den 04.02.2012, lese ich den Kurz-Krimi “Kommissar Müller greift nach den Sternen”.

Zum ersten Mal lese ich also im Planetarium Mannheim. Zum ersten Mal lese ich diesen Krimi (übrigens komplett von Anfang bis Ende). Zum ersten Mal lese ich überhaupt irgendetwas aus meiner neuen Serie um den Mannheimer Kommissar Müller.

Dazu ist die ganze Veranstaltung auch noch ein Benefiz-Ding, Erlöse gehen zu Gunsten des Aktionsbündnisses “Alte Sternwarte”. Und ja, der Kurzkrimi spielt sogar in und um die Alte Sternwarte in Mannheim.

Bis dahin, man sieht sich!

Mehr Infos beim Planetarium.

Mein erstes E-Book: “Das Leben ist scheiße, aber schön.” – Jetzt für 99 Cent.

“Das Leben ist scheiße, aber schön” so heißt mein neues (und erstes) eBook, das es ab sofort exklusiv bei Amazon zu kaufen gibt. Und das für gerade einmal 0,99 €!

In 15 Geschichten erzähle ich unter anderem von einer Pyramidensuche auf dem Balkan, erkläre, warum Sebastian Vettel der letzte lebende Highlander ist, beschließe den Musikgeschmack zu wechseln, nachdem Tchibo ins Rock-n-Roll-Geschäft einsteigt, und finde heraus, dass man auch in Ludwigshafen Spaß haben kann.

Ich freue mich, wenn Ihr alle mein E-Book-Experiment unterstützt und das Buch kauft, und gerne auch davon weitererzählt:
Das Leben ist scheiße, aber schön. (Amazon-Partnerlink)

Um das eBook lesen zu können eignet sich am besten ein eBook-Reader (vielleicht findet ja der ein oder andere einen unter dem Baum). Es geht aber auch ohne: Mit der kostenlosen Kindle-Software von Amazon lässt sich das Buch auf dem PC/Mac sowie auf dem iPhone, iPad und Android-Smartphones lesen.

Der Heppenheim-Highlander

Autofahrer aus Heppenheim genießen keinen guten Ruf in der Region. Klar, ist mir auch schon passiert: Irgendwo auf der Autobahn zwischen Heidelberg und Darmstadt, ein Wagen, der plötzlich vor mir auf meine Spur einschert, und ich muss in die Eisen steigen.

“Ha”, ruft mein Mitfahrer. “War klar: Ein Heppenheimer. Weißt du, was das Nummernschild HP bedeutet?”

Ich nicke. Tausend Mal gehört. Aber mein Beifahrer erzählt es mir trotzdem.

“Helpless Person!”

Derartige Vorurteile finde ich albern. Ist doch klar, dass man überall nur noch Heppenheimer Autos sieht, die hilflos durch den Verkehr tuckern, wenn so ein Image erst mal in der Welt ist. Und die RP-,HD- und MA-Sonntagsfahrer übersehen wir einfach. Genauso wie die sicher fahrenden HPler. Sebastian Vettel hat gerade zum zweiten Mal in Folge den Formel-1-Titel geholt. Ein waschechter Heppenheimer. Damit sollten die Fahrkünste seiner Mitbürger für alle Zeiten rehabilitiert sein. Meint man.

“Also ich hab da ja meine eigene Theorie”, sagt mein Kumpel Santiago. “Vettel hat das gemacht wie der Highlander. Alle anderen Heppenheimer hat er in Fahrduellen besiegt und dadurch ihre Fahrkünste in sich aufgenommen.”

“Etwas gewagt, dein Ansatz, meinst Du nicht?”

“Was sind denn deine Erfahrungen mit Heppenheimer Autofahrern?”

“Nicht viel”, sage ich. “Ich war auch noch nie in Heppenheim. Nur nebenan, in Bensheim war ich einmal, vor zwei Jahren bei einem Auftritt vom Bülent.”

Das war allerdings ein obskures Erlebnis. Nach der Show steckte ich eine Stunde auf dem Parkplatz fest, weil fünfhundert Autos gleichzeitig durch die einzige Ausfahrt fahren wollten. Als ich aus dem Auto stieg, um mir einen Überblick über den Ausmaß des Schlamassels zu verschaffen, sah ich Dutzende Autos, die sich an der Ausfahrt gegenseitig blockierten. Keiner wusste, wer zu erst fahren sollte, total hilflos.

“Siehst du, da haben wir es wieder: Hilflos. Was für Nummernschilder hatten die?”

“Keine Ahnung. Hab nicht drauf geachtet.”

“Na ja, Bensheimer werden’s nicht gewesen sein, die sind zu Fuß gekommen. Vielleicht waren die meisten auf dem Parkplatz ja aus benachbarten Orten.”

“So wie Heppenheim meinst du?”

Tatsächlich sehe ich vor meinem inneren Auge zwei Buchstaben aufziehen. HP. HP. HP. Immer wieder HP. Bilde ich mir das nur ein, oder meldet sich mein Unterbewusstsein gerade zu Wort?

“Könnte schon sein, dass das Heppenheimer Autos waren”, sage ich schließlich.

Und jetzt stelle man sich vor Sebastian Vettel würde so fahren. Der würde es nicht mal aus der Boxengasse schaffen. Vom Weg auf das Siegertreppchen ganz zu schweigen. Vielleicht ist doch was dran an der Highlander-Theorie.

* * *

Weitere Stories im eBook: “Das Leben ist scheiße, aber schön.