Erfahrungsbericht: Mein erstes Print-Buch mit Amazons CreateSpace

Update 2: Nach den zahlreichen Rückmeldungen auf diesen Erfahrungsbericht, auch in Foren und Facebook-Gruppen, und den nicht weniger zahlreichen weiterführenden Fragen, habe ich ein kleines eBook-Handbuch zusammengestellt, das den bisherigen Erkenntnisstand zu CreateSpace in Deutschland zusammenfasst und weitere Tipps gibt.

Hier geht’s zum Amazon-Link: Bücher mit Amazons CreateSpace veröffentlichen. Handuch, Tipps und Erfahrungen

Und jetzt auch als Printbuch bei Amazon.

Es war eine Nachricht, die sich wie ein Lauffeuer im Netz der Selbstverleger verbreitete: Amazons Tochterunternehmen CreateSpace bietet seit einigen Tagen auch in Deutschland einen Print-On-Demand (POD)-Service an, mit dem ein Autor in wenigen Klicks zum eigenen Print-Buch kommen kann. Die Anmeldung ist kostenlos. Die Tantiemen sollen viel höher sein, als bei bisherigen Angeboten im POD-Bereich. Wird ein Buch bestellt, wird es noch am selben Tag irgendwo in Europa gedruckt und ausgeliefert.
Die Bücher werden allerdings nur bei Amazon gelistet, nicht im gesamten Buchhandel (in den USA bietet CreateSpace diese Option bereits für 25 Dollar an). Und was, so fragten sich einige Autoren, ist eigentlich mit der Qualität der Bücher? Deutsche POD-Anbieter erzielen mittlerweile hervorragende Druckqualität mit ihren digital gedruckten Werken. Doch welchen Standard wird CreateSpace erfüllen? In den USA ist die Qualität von Taschenbüchern allgemein schlechter als in Deutschland.

Auf zum Test!

Also einfach mal ausprobieren, sagte ich mir. Mein Kurzkrimi »Kommissar Müller greift nach den Sternen« (Amazon-Partnerlink), der bereits bei kdp (Amazons e-Book-Publikationsservice) erschienen ist, schien mir mit seinen 52 Seiten gutes Ausgangsmaterial für einen Testlauf zu sein. Zur Anmeldung bei CreateSpace muss ein neues Benutzerkonto angelegt werden, ein bestehender Amazon-Account wie bei kdp reicht nicht aus. Das ist aber kein großes Problem. Die erste Überraschung erfolgt nach der Anmeldung. CreateSpace ist ein US-Unternehmen und natürlich verlangen sie eine US-Steuernummer vom Selbstverleger. Die Bücher sind ja nicht nur in Europa verfügbar, sondern auch in den USA, also kann ein Autor mit einer deutschen Publikation theoretisch auch in den Staaten gekauft werden. Die bürokratische Hürde (Finanzamt, Hilfe! Finanzamt im Ausland, Doppelhilfe!) schreckt erst mal ab. Auf den zweiten Blick ist alles halb so wild. Um an die US-Steuernummer zu kommen (TIN) muss ein kompliziertes Formular ausgefüllt werden. Allerdings hat Amazon mitgedacht und liefert ein Beispielformular, das genau zeigt welche Felder ein Autor ausfüllen muss und wie er sie ausfüllen muss. Das fertige Formular kann gefaxt werden (dauert vier Werktage mit der Bearbeitung) oder per Post geschickt werden (vier Wochen Bearbeitung) – anrufen geht auch (sofortige Bearbeitung – aber eher nichts für mich). Ich entscheide mich fürs faxen. Wenn wirklich Einnahmen in den USA generiert werden, muss ein weiteres Formular ausgefüllt werden und unterschrieben an Amazon geschickt werden. Aber das hat Zeit bis tatsächlich der Fall eintritt. Euro-Einnahmen werden jedenfalls problemlos auf das eigene Konto überwiesen. Leider ist die Fax-Nummer ständig besetzt. Also noch mal Morgen früh versuchen, wenn Amerika schläft (was dann um 9 Uhr Mitteleuropäischer Zeit auch beim ersten Versuch funktioniert).

Kampf dem Format

Amazon hat sich überhaupt viele Gedanken gemacht, wie sie den selbstverlegenden Autoren helfen können. So gibt es für jedes Buchformat die passende Word-Vorlage. Der voreingestellte Satz sieht sogar recht gut aus, als Schrift für den Text wird Garamond in Schriftgröße 11 vorgeben. Garamond ist keine schlechte Wahl, denke ich, also lasse ich das so, als ich meinen eigenen Text einfüge. Lediglich die Kapitelüberschriften setze ich in der Schriftart, die ich für das Cover-Design verwendet habe. Hochladen kann man den fertigen Satz als Word-Dokument, RTF, oder PDF. Ich versuche zuerst die Word-Version, das klappt aber nicht, weil die Schriftart der Überschriften nicht erkannt wird. Also die Datei erst mal als PDF exportieren. Damit klappt es wunderbar.

Eine Herausforderung ist das Cover-Design. CreateSpace bietet einen eigenen Cover Creator an. Der ist zwar einfach zu benutzen, allerdings sind die Design-Vorlagen nicht wirklich mein Fall und auch nur bedingt personalisierbar. Bleibt also für mich nur der Weg über ein Grafikprogramm ein druckfähiges PDF selbst zu gestalten. Nur wie groß muss die Vorlage eigentlich sein? Immerhin: Amazon gibt das Buchformat nicht nur in Zoll an, sondern auch in Zentimetern. Beim Beschnittrand und der Breite des Buchrückens („spine“, und wieder ein neues englisches Wort gelernt!) hingegen fängt das große Umrechnen an. Menschen mit mathematischen Fachkenntnissen sind klar im Vorteil. Oder auch Menschen, die wissen, dass 1 Zentimeter 10 Millimeter sind und nicht 100! Schließlich klappt es nach drei Anläufen mit dem Zusammenzählen der einzelnen Werte („Irgendwie sehr dünn dieser Buchrücken …“) und ich lade das Cover auf der CreateSpace-Seite hoch. Im Unterschied zur Text-PDF kann das Cover nicht umgehend in einem Viewer angesehen werden. Also heißt es erst mal warten. CreateSpace schreibt, dass es 48 Stunden dauern wird, bis meine Daten auf Druckbarkeit geprüpft sind.

Preisgestaltung – nächste Überraschung

Die Zwischenzeit kann man sich vertreiben, indem man schon mal den Preis festlegt. Hier gibt es die nächste Überraschung. Bevor ein Autor ein Konto anlegt, kann er mit dem „Royalty Calculator“ (im Tab „Distribution and Royalitys“ ganz unter zu finden) schon mal ausrechnen bei welcher Seitenzahl er welche Tantiemen erhält. Mein Plan war es, für das 52-Seiten-Buch einen möglichst niedrigen Preis zu nehmen. Kein Problem im „Royalty Calculator“: Bei einem Verkaufspreis von 3 Euro soll es immerhin noch 58 Cent für den Autor geben. Hört sich okay an für mich. Nun, da die Daten eingereicht sind, öffnet sich unter dem Titel „Pricing“ ein neues Fenster, das fast genauso aussieht, wie der „Royalty Calculator“. Aber nur fast. Unter dem Feld für den Euro-Verkaufspreis steht auf einmal, dass mindestens 3,30 Euro für mein Buch genommen werden müssen. Na gut, denke ich. Ich wollte wirklich die drei Euro, aber damit kann ich auch leben. Nur ist das immer noch nicht alles. Es gibt da plötzlich auch noch zwei Sternchen, die darauf Hinweisen, dass die Mehrwertsteuer nicht im Euro-Preis einberechnet ist. Es fallen also noch mal 7% Mehrwertsteuer an. Damit der endgültige Preis nicht zu ungerade ist, runde ich auf 3,35 Euro auf, um am Ende bei 3,59 Euro zu landen.

Herzklopfen bei der Druckfreigabe

Create Space - So sieht der "Digital Proofer" aus
Im „Digital Proofer“ – Die Schrift auf der Rückseite ist kaum zu erkennen

Die Druckfreigabe ist schließlich schon nach weniger als 24 Stunden fertig. In einem Viewer lässt sich das Ergebnis ansehen. Das Innenleben des Buches sieht wirklich großartig aus, aber die Schrift auf dem Cover sieht ziemlich verpixelt aus. Die kleinere Schrift auf der Rückseite ist kaum lesbar. Der von CreateSpace generierte Barcode ist hingegen wunderbar zu erkennen. Liegt das an der dünnen Schriftart die ich genommen habe? Schwer zu sagen. Vielleicht kann der Viewer die Grafik auch nicht gut darstellen, wäre nicht das erste Mal in der Menschheitsgeschichte. Meine Vorlage hatte immerhin 300 dpi und wenn ich sie mit meinem schäbigen Heim-Printer ausdrucke ist die Schrift wunderbar lesbar. Also gebe ich den Druck frei. Im schlimmsten Fall lässt sich die Datei jederzeit ohne zusätzliche Kosten updaten. Dumm nur, dass es 5-8 Tage dauert, bis das fertige Buch im Amazon-Store erscheint, wie mir ein Pop-Up-Fenster gerade versichert. Also wieder warten.

Bis das Buch im deutschen Amazon-Store auftaucht, dauert es schließlich doch keine 48 Stunden. Ich erhalte allerdings keine E-Mail-Benachrichtigung über diesen Umstand, und stoße nur durch eigenes Suchen darauf. Bei der Lieferzeit steht tatsächlich: Auf Lager. Noch weist weder die Print-Version in einem Kasten (den es ja normalerweise gibt) auf die Kindle-Version hin, noch umgekehrt. Dafür wurden die Rezensionen der e-Book-Version bereits für die Print-Ausgabe übernommen. Ich stelle das Buch sofort in den Einkaufswagen und bestelle ein Exemplar.

Als Autor könnte ich mir natürlich auch ein Exemplar im CreateSpace-Store bestellen. Anders, als von anderen Print-On-Demand-Dienstleistern gewohnt, kostet hier jedes Buch für den Eigenbedarf gleich viel, es gibt keinen Staffelpreis und ein Autor muss nicht erst 25 Stück seines eigenen Buches abnehmen, damit es sich lohnt. Allerdings sind die Versandkosten recht hoch, und die Lieferzeiten werden beim Standardversand mit 32 Tagen angegeben (es gibt auch „Priority“-Versand aber der ist ungleich teuerer). Ich hätte ja erwartet, dass die Bücher, die direkt bei CreateSpace bestellt werden auch in Europa gedruckt werden, aber so wie es aussieht drucken sie diese Exemplare wirklich in den USA und schicken sie dann per Luftpost!

Da erscheint mir die Variante ein einzelnes Exemplar direkt bei Amazon zu bestellen und ein bis zwei Tage zu warten, doch sinnvoller. Zumal bei dem Verkaufspreis von 3,59 Euro und der kostenlosen Lieferung!

Das Buch in der Hand

So sehen CreateSpace-Bücher aus
CreateSpace-Druck: Der Text ist scharf

Morgens um 8 Uhr habe ich das Buch bestellt. Um 18:05 Uhr am selben Tag verlässt es das Amazon-Logistikzentrum und am nächsten um 12 Uhr halte ich es tatsächlich in der Hand! Man ist doch etwas ungläubig, wenn es dann wirklich so passiert.

Und? Wie sieht das fertige Buch nun aus? Fangen wir beim Cover an: Nein, die Schrift ist nicht verpixelt. Alles ist wunderbar lesbar. Farblich und von der Schärfe her, ist der Coverdruck vielleicht nicht ganz so brillant, wie man das von einem Offsetdruck gewohnt ist, aber für Print-on-Demand sieht es solide aus. Bei anderen Anbietern gibt es meist recht viele Wahlmöglichkeiten und man kann entscheiden, ob ein Buch ein mattes oder ein glänzendes Cover bekommen soll. Bei CreateSpace gibt es diese Auswahl nicht. Das Cover des Buches, was ich nun in der Hand halte würde ich als – na ja – „mattglänzend“ bezeichnen. Gefällt mir aber ganz gut. Der Text im Buch ist wunderbar scharf. Auch die Fotos, die ich im Anhang habe sehen gut aus, sind zwar etwas pixelig, aber ich würde sagen, im normalen Bereich dessen, was beim Druck von Belletristik-Büchern auf cremefarbenen Papier eben möglich ist.

Schwarz-Weiß-Fotos im Buch

Die Dicke des Papiers, sowohl beim Cover als auch bei den Buchseiten, ist total ausreichend. Ich habe mir eben noch mal drei amerikanische Taschenbücher von unterschiedlichen Verlagen aus dem Regal geholt und verglichen. Die US-Verlagsbücher haben allesamt sehr viel dünneres und schlechteres Papier. Die Bindung des CreateSpace-Buches sieht auf den ersten Blick auch sehr stabil aus, ich habe nach mehrmaligen Durchblättern nicht die Befürchtung, dass die Seiten bald lose durch die Wohnung fliegen. Beim ersten Aufschlagen sind die Buchseiten allerdings noch etwas gewellt. Das liegt wohl am gerade erst abgeschlossenen Herstellungsprozess. Und tatsächlich, nach zwei Stunden sieht das Buch schon besser aus.

Im ersten Moment sind die Buchseiten etwas gewellt

Nicht vergessen: Deutsche Nationalbibliothek

Was ich natürlich jetzt noch machen muss: Zwei Exemplare bei der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) abliefern. In Deutschland unterliegen auch Bücher die im POD-Verfahren hergestellt werden grundsätzlich der Ablieferungspflicht. Aber das sollte nicht so schwer sein (auch wenn ich es noch nie selbst gemacht habe). Laut Webseite der DNB reicht es zwei Exemplare des Buches in einen Umschlag zu stecken, dazu ein Lieferschein oder ein formlosen Schreiben beilegen, aus dem die Absenderangaben deutlich hervorgehen und je nach Wohnort an den Standort in Frankfurt oder Leipzig schicken.

Grundsätzlich kann ich sagen: Ich bin positiv überrascht. Es hat alles recht einfach funktioniert. Es ging sehr schnell und die Qualität ist gut genug, dass ich mich traue, das Buch meinen Lesern in die Hand zu drücken. Sollte CreateSpace irgendwann noch das Angebot hinzufügen, dass die Bücher im gesamten Buchhandel bestellbar sind, dann kann das eine runde Sache für Selbstverleger werden.

Update: Steuernummer (2)

Ein Nachtrag zum Thema US-Steuernummer: Seit ich diesen Erfahrungsbericht schrieb, hat sich bei dem Thema einiges geändert. Mittlerweile akzeptiert CreateSpace auch eine deutsche Steueridentifikationsnummer. Wie das Ausfällen des Steuerformulars damit funktioniert, erkläre ich in diesem Artikel.

Und hier geht’s zum Buch: »Kommissar Müller greift nach den Sternen« (Amazon-Partnerlink)

Und mein eBook-Handbuch zu CreateSpace: Bücher mit Amazons CreateSpace veröffentlichen. Handuch, Tipps und Erfahrungen(Amazon-Partnerlink)


Hier könnt Ihr jetzt kostenlos ein CreateSpace-Konto anlegen:

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108 Gedanken zu „Erfahrungsbericht: Mein erstes Print-Buch mit Amazons CreateSpace

  1. Danke, Daniel, für den ausführlichen Bericht! Vier befreundete Autoren überlegten gerade, ob sie einen versuch wagen… Hab Ihnen Deinen Post weitergemailt. Unglaublich, was Amazon immer wieder aus seinem Dienstleistungsärmel zieht, oder?

  2. Vielen Dank für diesen Artikel! Der wird für einige Aufrufe Ihrer Seite sorgen, und ein großer Teil davon wird von mir sein, wenn es ans Eingemachte geht…
    Aus dem Bauch würde ich sagen, dass Createspace günstiger ist als die deutschen BOD-Anbieter – teilen Sie diese Einschätzung?

  3. Klar: CreateSpace ist erst mal günstiger, als alle anderen Anbieter. Die Anmeldung und die Erstellung eines Buches (auch inklusive ISBN) kostet erst mal nichts. Zusätzlich kommen nur Kosten für ein Testexemplar und die Pflichtexemplare, die an die Nationalbibliothek geschickt werden müssen. Auch für das Datenmanagement fallen keine Kosten an (wie bei manch anderem Anbieter).

    Dafür fehlt eben momentan noch die Möglichkeit, die Bücher auch im gesamten Buchhandel gelistet zu bekommen. Eine zusätzliche Dienstleistung, für die ich gerne ein paar Euro extra zahlen würde.

  4. Danke für den ausführlichen Bericht! Diese Selfpublishing-Option finde ich auch ausgesprochen interessant – möchte ich auch demnächst einmal ausprobieren und werde ebenfalls meine Erfahrungen berichten.

  5. Vielen Dank für Ihre Antwort!
    Ich den Online-Kalkulator ein bisschen mit eigenen Zahlen gefüttert und bin jetzt der Meinung, dass der Selbstverlag eines Papierbuches dadurch von „eitles Groschengrab“ zu „profitables Geschäftsmodell“ mutiert ist. Wahnsinn“
    Eines würde mich noch interessieren: Ist im Inneren des Buches ein Hinweis auf Createspace zu finden? „Createspace Edition“ oder „Printed at Amazon oder dergl.?

  6. Genau, das hatte ich vergessen zu erwähnen: Amazon hat noch vier weiße Seiten hinten eingefügt. Auf dem letzten Blatt steht: „Printed in Germany by Amazon Distribution GmbH, Leipzig“

  7. Danke für den Bericht. Ich hatte zwar letztens gelesen, dass CreateSpace jetzt auch nach Deutschland liefert bzw. über Druckereien vor Ort arbeitet – aber nicht, dass das damit auch für deutsche Selbstverleger relevant wird. Schön zu hören, das dies jetzt der Fall ist.

    Noch ein Hinweis zu dem Vergleich mit den 3 amerikanischen Taschenbüchern. Auf dem US Markt gibt es zwei unterschiedliche Arten von Taschenbüchern – einmal das sogenannte Mass Market Paperback, das sind wahrscheinlich die 3 Exemplare aus deinem Schrank und das sogenannte Trade Paperback. Letzteres ist hochwertiger und von den Ausmaßen auch größer, als das gemeine Taschenbuch. Bei dem Mass Market ist die Papierqualität relativ mies. Dein CreateSpace Buch kannst du aber wahrscheinlich am ehesten mit einem Trade Paperback vergleichen – da sollte sich die Papierqualität nicht so sehr unterscheiden.

  8. Danke für den Hinweis, Frank! In dem einen Buch steht tatsächlich Mass Market Paperback. Bei den anderen steht nichts, wird dann aber wohl auch so sein …

  9. Hallo Daniel.

    Danke für den Tipp – auch bei Montségur. Soweit ich jetzt informiert bin, brauchst du als deutscher Staatsbürger, der nur in Deutschland seine Bücher verkauft, KEINE US-Steuer-Nummer. Auch das ist wohl einfacher geworden.
    Bei diesen tollen Konditionen wird es ganz schön eng für die Abstauber von BoD. Endlich!

    LG

  10. Danke Daniel, endlich mal ein richtig gut nachvollziehbarer Erfahrungsbericht !!!

  11. Danke für diesen ausführlichen Bericht. Bin noch neu unter den Autoren und hatte mich schon mal mit CreateSpace beschäftigt. Mit meinen holprigen Englischkenntnissen bin ich aber nicht weit gekommen. Ich denke, mit Deinem Bericht verstehe ich jetzt mehr und werde es auf jeden Fall probieren.

  12. Hi Chris,
    interessant. Von dieser Möglichkeit habe ich auch noch nichts gehört. Aber wenn CreateSpace es Dir so gesagt hat, sollte was dran sein. Auf der CreateSpace-Seite deutet nichts darauf hin. Und auch in der Seite die Du verlinkst heißt es bereits im ersten Satz: „Expanded Distribution offers you the opportunity to access a larger audience through more online retailers, bookstores, libraries, academic institutions, and distributors within the United States“. Within the United States. Deswegen hatte ich hier bisher nicht weiter recherchiert. Werde das nun aber nachholen.

  13. Auf die Anfrage an den CreateSpace-Kundenservice, ob Bücher mit der „Expanded Distribution“ auch in Deutschland und über das VLB erhältlich wären, kam gerade folgende Antwort: „I can confirm that your title is available to both United States and International bookstores and online retailers if they have a relationship with Ingram, Lightning Source, or CreateSpace direct.“

    Was das vermutlich heißt (ich bin aber kein Buchhändler und freue mich, wenn jemand mit mehr Fachwissen mich updated): Die Bücher sind nicht im VLB gelistet, dafür in der Ingram Datenbank, die wohl zumindest von libri in Deutschland für Buchhändler angeboten wird (http://home.libri.de/produkte-leistungen/barsortiment/import/). Dort werden die Bücher dann aber „importiert“. Ich vermute also, dass sie von CreateSpace USA gedruckt und verschickt werden (habe aber gerade noch mal eine zweite Mail an den CreateSpace-Kundenservice geschickt, um Klarheit zu erhalten) – dann würde wohl eine ziemliche Lieferzeit zustande kommen, und es wäre eben auch nicht der komplette deutsche Buchhandel abgedeckt.
    Lightning Source ist nur ein weiterer POD-Dienst, der eine Tochter der Ingram-Gruppe ist und zur Zeit in USA und UK verfügbar ist.

    Ich schreibe noch mal ein Update, wenn ich die nächste Rückmeldung von CreaeSpace habe …

  14. Hallo Daniel, ich kämpfe mich gerade so durch createspace gemeinsam mit einigen anderen iwriter. Jetzt hänge ich an der Steuerseite. Angeblich gibt es da einen Verweis, den man als Europäer anklicken kann, dann muss man das Formular nicht ausfüllen. Kannst du was dazu sagen? Wenn nicht, welches Formular muss ich ausfüllen. Unten sind zwar Links zu mUstern, die Formularnummern entsprechen aber nicht den Formularen, die man öffnen kann. Ich wollte eine ITIN beantragen. Ist das richtig? Wäre schön, von Dir zu hören. Gern kannst Du uns auch bei Facebook, bei den iwritern posten. Das interessiert dort einige (nur wenn du Zeit hast). Lg Marah

  15. Hi Marah,

    ich beantworte das erst mal hier und kopiere es gerne noch mal bei den iwriters ein, wenn meine Anmeldung angenommen wurde.

    Mittlerweile wird immer klarer, dass man als Europäer bei CreateSpace gar keine US-Steuernnummer (TIN oder iTIN) braucht, wenn man das nicht will. Für Umsätze außerhalb der USA ist die TIN nicht notwendig. Nur wenn Bücher im US-Store verkauft werden und dabei über 10 Dollar Gewinn zusammenkommt ist die Steuernummer nötig, damit man diesen Betrag ausgezahlt bekommt.

    Da die wenigsten Autoren mit deutschsprachigen Büchern die 10 Dollar Gewinn machen werden, kann man die US-Steuernummer-Frage getrost hinten anstellen. Selbst wenn man diesen Gewinn macht, hält Amazon die Auszahlung nur solange zurück bis man die TIN nachliefert. Es geht einem EU-Autor also nichts verloren.

    Zur Erstellung von CreateSpace-Büchern ist die TIN erst mal nicht nötig. Autoren müssen bei der Anmeldung trotzdem die Felder mit roten Sternchen bei „Account Settings“ im „Royalty Payment Profile“ ausfüllen. Hier gibt es unter den Kontoinformationen des Feld „Tax & Business Information“. Pflichtfelder sind:
    – „Tax Reporting Name“, hier trägt man den eigenen Namen ein. Das ist der Name der ans US-Finanzamt weitergegeben wird, wenn Gewinn in den USA gemacht wird. So lange CreateSpace das Geld zurückhält, braucht uns das in Deutschland aber nicht weiter stören, wenn das US-Finanzamt von dem Umsatz erfährt – schließlich haben wir in dem Moment noch keine Zahlung erhalten.
    – „Business Type“. Hier habe ich als Selbstverleger, der ich nun mal bin, „Individual“ ausgewählt.
    Das war’s. Hat man diese beiden Felder ausgefüllt (und weiter oben die Adresse und die Kontoinformationen inklusive IBAN und SWIFT-Code für die internationale Überweisung, sowie bei „Bank Account Type“ „Checking“ (Girokonto) ausgewählt), dann kann man auch abspeichern und mit dem Erstellen des Buches weitermachen.

    Hoffe, ich konnte weiterhelfen.
    Viel Erfolg,
    Daniel

  16. Daniel Du bist mein Held. Habe mich den halben Tag mit dem Mist rumgequält. Aber jetzt kann ich ja beruhigt ins Bett gehen und morgen alles fertig machen. Ich habe übrigens Dein Buch bestellt. Bin ganz gespannt auf die Qualität des Druckes (lesen werde ich es dann selbstverständlich auch :-). Leider hat sich die Lieferung verzögert, hoffe es kommt morgen an. Lg Marah

  17. Hallo,
    wenn ein CS-Titel tatsächlich über die INGRAM-Datenbank in Deutschland z.B. bei Libri erhältlich wird, bedeutet das auch, dass er zu einem anderen Preis angeboten wird als bei Amazon.de. Da es sich aber dann vermutlich um einen Import handelt, dürfte kein Konflikt zum Preisbindungsgesetz entstehen, oder? Zu welchem Preis z.B. das Book Depository UK meinen Titel anbietet, kann ich ja nicht beeinflussen.
    Ich finde es schade, dass man seine CS-Titel nicht auch über die örtlichen Buchhandlungen bestellbar machen kann, ohne sich eine teure ISBN zuzulegen. Auch ist mir nicht klar, wie die Distribution dann ablaufen würde. Bestellt Libri dann bei mir und will von meinem Endpreis 50 Prozent, auch wenn ich selbst nur 1 Euro an meinem Titel verdiene?

    Beste Grüße
    Jens

  18. Wenn ein Buch in Deutschland über die IMGRAM-Datenbank bestellt wird, dann ist es ja in den USA verlegt und gedruckt – und dürfte damit wohl tatsächlich nicht mehr unter die deutsche Preisbindung fallen.

    Die CreateSpace-Bücher in Deutschland selbst mit einer eigenen ISBN-Nummer an den Buchhandel auszuliefern, wird sich wohl kaum lohnen. Meine Hoffnung ist, dass CreateSpace hier in der nächsten Zeit eine eigene Lösung anbietet – so wie in den USA bereits vorhanden.

  19. Bei der Covergestaltung auf Createspace habe ich gemerkt, dass es wesentlich schneller geht, wenn man eine vorhandene Vorlage wählt, die von der Aufteilung von Covergrafik, Buchrückentext usw. möglichst der eigenen Vorlage entspricht und man das Coverbild der Vorlage durch ein eigenes Bild ersetzt. Dabei schreibt der Covercreator sogar genau vor, in welcher Auflösung und Pixeldichte die Grafik hochgeladen werden muss. Dadurch erspart man sich die Wartezeit auf die Überprüfung der Druckbarkeit.

  20. Hi Daniel,

    danke für diesen informativen Bericht. Ich bereite gerade einen Service für deutsche Berater vor, mit dem diese sich schnell und einfach selbst ein Buch erstellen und über Amazon verlegen können. Dein Bericht hat einige Fragen für mich geklärt. Vor allem das mit der US-Steuernummer war unklar, denn ich ging die ganze Zeit davon aus, das von ALLEN Umsätzen die 30 % „withhold“ zurück gehalten werden. Doch wenn das Buch nur in der EU verkauft wird, fallen diese Steuern wohl nicht an *uffz*

    Besten Dank und herzliche Grüße
    Uwe

  21. Interessant…
    Danke, interessant wäre es nur, wenn es a.) ein ziemlich grosses Format sein könnte, Kann creasoace das, gibt es das?
    b.) wenn auch Farbfotos darin hineingestaltet werden könnten, geht das?
    Oder nur schwarz-weiss-Fotos? Eine Antwort würde mich interessieren, oder andere Möglichkeiten, wo es so etwas als Eigenaktivität gibt. Von epubli habe ich schon Beispiele mit gekriegt.

    Tjo, Daniel, in meinem Umfeld ist eine Gottes- oder HolySpirit-Erscheinung oder Durchscheinung, die beständig sichtbar ist, und die auch andere beständig, Tag um Tag, und Jahr um Jahr sehen können. Sie hat etwas Bezug zum Evangelischen, doch ich bin dort ausgetreten, und bin mittlerweile
    „Christ“-en-tums-kritisch, doch diese Gottesaktivität im Sichtbaren fördert die Jesus-Bedeutung, das Abendland, und weiteres.
    Sie läßt sich filmen, vor allem – für meine Möglichkeiten – fotografieren; und auch vorführen, vorstellen, im Saal, in Sälen, in kleinen Hallen, in kleinen open-airs. Einem Verlag schlug ich nun vor, diese Variante doch zu unternehmen, doch dies werden die meisten weglassen.
    Dann gibt es auch die Möglichkeit eines Sachbuchs, oder diejenige eines Tatsachen-Romans, wobei gute Fotos dort mit eingebracht werden können:
    auf allen ist das schweigende Antlitz der Durchscheinung zu sehen, und viele können es sehen oder sehen lernen… Es wurde nun mehrfach bestätigt.
    Mit der Variante Tatsachen-Roman habe ich gerade angefangen, und ich glaube, Verlage im neuen Osten sind da aufgeschlossener…

    Diese HolySpirit-Erscheinung ist seit 1976 durchgehend zu sehen, und Sie könnten auch einen Kurzfilm darüber machen: nur das stille Antlitz einer ´Gnadenerscheinung` –

    Schöne Grüße vom Bodensee, Andreas J. Kampe
    Hängt im Prinzip mit dem Evang. zusammen, doch bei vielerlei Büchern (z.B. Heinz Zahrnt, Die Sache mit Gott) kann man bei genauerem Hinschauen finden, dass beinahe so etwas wie eine Weise der geistigen Versklavung besteht; wenn die Berufsfrommen immer das Selbe verkündigen müssen. Sie sind noch jung, Ihnen wird manches noch nicht aufgefallen sein. Immer das Selbe, und andere Kritikpunkte, und hier und da werden Kirchen mangels Begeisterung dann abgerissen –

  22. Hallo Andreas,

    zu a) CreateSpace bietet eine Menge Standard-Formate an bis 8,5 x 11 Zoll (was genau das jetzt in Zentimetern ist, weiß ich leider auch nicht)

    zu b) CreateSpace bietet nur Bücher mit schwarzweißem Innenteil oder „komplett“ farbigem Innenteil. Bücher mit einigen Farbfotos sind also recht teuer, da jede Seite in Farbe gedruckt wird, selbst wenn darauf nur Text steht.

    Hier hat zum Beispiel bod.de die bessere Technik: Dort kann man auch einzelne Farbseiten dazubuchen. Und sie haben auch Großformate im Angebot …

    Grüße
    Daniel

  23. Grüß Dich Daniel,

    vielen Dank für Deine super tollen Erklärungen! Hat mir sehr geholfen. Ich habe ein Buch bei Create Space eingestellt heute und warte nun. Neu ist, dass ich 25 Dollar per Creditkarte zahlen musste. Weisst Du das schon? Da hat sich eventuell etwas geändert.

    Herzliche Grüße, Uli

  24. Hi Uli,

    25 Dollar fallen nur an, wenn man „Extended Distribution“ auswählt. Damit ist das Buch in den USA auch im Buchhandel erhältlich.

    Wenn das Buch hauptsächlich in Deutschland verkauft werden soll, ist diese Option allerdings zur Zeit noch nicht sinnvoll. Zwar wird das Buch dann auch in Deutschland bei einigen Buchhändlern gefunden (sofern sie Zugang zur INGRAM-Datenbank haben), allerdings zu einem sehr viel höheren Importpreis, als der eigentliche deutsche Verkaufspreis.

    Grüße
    Daniel

  25. Hallo Daniel,

    danke für Deine Antwort – das hab ich also versemmelt ;-)

    Aber by the way – ich habe eine isbn nummer erhalten von create space!
    Einer 10-er Nummer und eine 13-er Nummer.
    Ohne Kosten, was ist davon zu halten?
    Gilt diese Nummer auch, wenn ich über libreka oder andere Händler an den Buchhandel vertreiben will?

    Viele Grüße, Uli

  26. Die ISBN-Nummer ist gültig für das Buch, in diesem Format und dieser Ausgabe.

    Da die Bücher in Deutschland ja nur direkt bei Amazon zu beziehen sind („Extended Distribution“ klammere ich jetzt mal aus, sonst wird es zu kompliziert. S.o.) ist die ISBN eher eine nette Dreingabe, als das sie wirklich einen Sinn erfüllen würde.

    Wolltest Du beispielsweise eine neue Edition des Buches erstellen, zum Beispiel über einen anderen Anbieter eine Auflage drucken und selbst in den Buchhandel bringen, dann bräuchtest Du dafür eine neue ISBN, weil es nicht mehr die selbe Ausgabe ist.

    Ich hoffe, dass hilft weiter …

  27. Ja, danke – die gleiche Antwort habe ich von Libreka auch bekommen.

    Noch eine Frage, wie vertreibt ihr in den lokalen Buchhandel via Print? Amazons CS kommt dafür derzeit nicht in Frage.

    Ich habe mal Bod im Visier. Vorher ISBN Nummer holen natürlich, ins VLB eintragen. Brauche ich da noch Libri zwischengeschaltet?

    Und für elekronische und PDF Medienhätte ich Libreka ausgewählt.

    Ist das schlau?

  28. Meinst Du den Anbieter bod.de? Oder willst du eine Kleinauflage bei einer Digitaldruckerei drucken lassen?

    Bei letzterer Variante bräuchtest Du tatsächlich eine ISBN-Nummer und einen Eintrag ins VLB, dann kannst Du das Buch auch eigenständig in den Buchhandel bringen. (Bzw. wenn Du nur Buchhandlungen, die Du kennst direkt belieferen willst, kannst Du diese Kosten eventuell sparen).

    Bei bod.de überlässt der Autor bod.de die exklusiven Veröffentlichungsrechte. So zumindest der aktuelle Autorenvertrag von bod.de und die letzte Aussage, die ich dort vom Support erhalten habe. Eine parallele Veröffentlichung über CreateSpace ist dann nicht möglich, wenn man den Autorenvertrag so unterschreibt.

  29. Oh – das ist nicht gut. Was rätst Du mir, wenn ich Print in den Buchhandel bringen möchte ohne auf Lager zu produzieren?

  30. Gute Frage.

    Ich persönlich nutze momentan nur CreateSpace für selbstverlegte Print-Bücher. Eine Zwischenlösung bis irgendwann entweder bod oder andere Anbieter ihre Konditionen verbessern, oder CreateSpace auch in Deutschland für den gesamten Buchhandel verfügbar wird.

  31. Ich werd mich dann mal umsehen nach einer Digitaldruckerei und in Vorleistung gehen – also ich recherchiere und versuche Preise zu emitteln. Das ist der erste Gedanke und entscheiden werde ich dann ach Sachlage, wenn ich durchblicke.
    Vielleicht gehe ich dann in Vorleistung mit einer kleinen Auflage und frage bei der Hugendubel Kette wegen Zusammenarbeit an. Ich hab einen lokalen Bezug zu München mit meinem Buch. Denen würde ich dann in ihr Lager liefern. Mal sehen, obs so klappt.

    Wie findest Du das?

  32. Ich werd mich dann mal umsehen nach einer Digitaldruckerei und in Vorleistung gehen – also ich recherchiere und versuche Preise zu emitteln. Das ist der erste Gedanke und entscheiden werde ich dann ach Sachlage, wenn ich durchblicke.
    Vielleicht gehe ich dann in Vorleistung mit einer kleinen Auflage und frage bei der Hugendubel Kette wegen Zusammenarbeit an. Ich hab einen lokalen Bezug zu München mit meinem Buch. Denen würde ich dann in ihr Lager liefern. Mal sehen, obs so klappt.

    Wie findest Du das?
    Weil ja die Versenderei auf Bestellung logistisch für mich nicht machbar ist. Oder hast Du da einen Tipp?

  33. Ich würde zu erst das Buch bei den Buchhändlern Deiner betreffenden Region vorstellen. Sie können Dir dann Vorbestellungen geben (so machen das die Verlage auch) und daran kannst Du die Startauflage bemessen.

    Aber die Grundidee finde ich super.

    Viel Erfolg!

  34. Hey Danke Daniel!

    Du bist sehr motivierend. Ich frag mal rum und gebe Feedback hier. Und parallel schreibe ich Verlage an – aber, dass Antworten 6-8 Monate auf sich warten lassen, hab ich auf verschiedenen Websites gelesen.
    Schönen Tag wünsch‘ ich Dir, Uli

  35. Hey Daniel,
    mir hat dein Bericht auch sehr geholfen. Ziemlich nervig fand ich bei CreateSapce, dass auch selbstgestaltete Cover im PDF-Format sein müssen. Mir ist beim Umwandeln der Bilddatei in PDF anscheinend immer etwas an der Größe verrutscht, jedenfalls stimmten im Proof später die Proportionen nicht mehr. Erst heute habe ich gesehen, dass es im CoverDesiger auch eine Vorlage gibt, in die man sein eigenes Cover im JPG-Format laden kann. Und jetzt stimmt alles. Ich glaube aber, die Möglichkeit ist neu, oder?
    Viele Grüße von Monnem nach Monnem,
    Ruth

  36. Ist nicht ganz neu. Nur bei meinen ersten Versuchen hatte ich diese Möglichkeit noch nicht gesehen. In meinem Ratgeber weiße ich mittlerweile darauf hin – nutze selbst aber weiterhin die Option ein eigenes PDF hochzuladen.

    Grüße
    Daniel

  37. Hi Daniel!
    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Hab versucht, mich alleine durch CreateSpace zu wühlen. Hab dann ab dem gewünschten Format abgebrochen, weil die vielen Zahlen mich verwirrt haben…Aber bin nun glücklicherweise auf deinen Blog gestoßen und hab mir gerade dein Buch heute gekauft. Ist echt super!!! LG Xue Zhen

  38. Hi,
    hab mir sehr interessiert deinen Bericht durchgelesen…
    Nun meine Frage:
    Könnte ich auch einige Exemplare meines Buches bei amazon bestellen und sie einem Buchhändler meines Vertrauens anbieten?
    Bin da etwas irritiert?!
    Viele Grüße

  39. Grundsätzlich geht das schon. Du musst allerdings bedenken, dass Du dem Buchhändler einen Rabatt gewähren musst, der so hoch ist, dass sich für ihn das Weiterverkaufen lohnt. Da müsstest du dann wohl sehr knapp kalkulieren.

  40. Hier noch eine Ergänzung zu deiner Frage nach CreateSpace-Büchern im Buchhandel.
    Der Autor Michael Meisheit hat das Experiment gewagt und sein Buch sogar im VLB eintragen lassen. Hier sein aktueller Erfahrungsbericht: michaelmeisheit.de/2013/01/21/von-wegen-nicht-im-buchhandel

    Aber auch ohne im VLB eingetragen zu sein, kann man sicherlich direkt an einen Buchhändler persönlich herantreten, ob er nicht das Buch in seinen Laden stellen möchte …

  41. Hallo Daniel,

    erstmal vielen Dank für diese tolle Info.

    Im Rahmen des Publikationsvorganges bei Createspace wird doch eine ISBN für das Taschenbuch zugeordnet.

    Hast Du diese ISBN für die Meldung im VLB benutzt oder eine andere?

    Danke & Grüße

    Helmut

  42. Hallo Helmut,

    ich habe meine CreateSpace-Bücher bisher nicht beim VLB gemeldet.
    Michael Meisheit hat glaube ich eine eigene ISBN dafür genommen, was wohl auch notwendig ist, um nicht gegen die Richtlinien von CreateSpace zu verstoßen.

    Grüße
    Daniel

  43. Hallo, ich hoffe es kann mir jemand helfen….

    ich habe auf createspace mein buch veröffentlich. nun sehe ich das es die fakllsche grösse hat und einen untertitel würde ich auch gerne dazugeben. aber das sind die beiden sachen die man nicht mehr verändern kann.

    wißt ihr wie ich das nochmal hochladen kann?

    oder die beiden sachen verändern kann?

    oder wenn das nicht geht, wie ich mein altes buch bei amazon wieder runterbekomme, so daß ich mein neues buch mit dem gleichen titel hochladen kann?

    vielen vielen dank

  44. Hi ramolalu,

    also bei CreateSpace kann man gewisse Angaben nachträglich problemlos ändern, so wie die Inhaltsangabe und den Preis. Eigentlich alles was nach dem Feld Review kommt.

    Die Daten davor kann man zum Teil auch noch ändern, das Buch wird dann allerdings noch mal von CreateSpace überprüft und ist dann während dieser Zeit bei Amazon als „nicht auf Lager“ gelistet.

    Was man wohl nicht mehr ändern kann ist leider das Buchformat, da dieses laut CreateSpace mit der ISBN verknüpft ist. So ganz verstehe ich diese Aussage zwar nicht, aber es scheint, dass man das Buchformat tatsächlich nicht mehr ändern kann.

    Du müsstest dann wohl das Buch löschen und eine neue Ausgabe hochladen …

  45. vielen dank, das ist gut zu wissen. weißt jemand wie ich das buch wieder löschen kann? also ein bestehendes buch bei amazon, das ich mit createspace hochgeladen habe? so dass es nicht mehr gelistet wird?

  46. Klar, da muss ich aber mal kurz in meinen Ratgeber „Bücher mit Amazons CreateSpace veröffentlichen. Handbuch, Tipps und Erfahrungen“ blicken.

    Da steht: „Um einen bestehenden Titel komplett aus dem Verkauf zu nehmen, rät CreateSpace, den Titel im Member Dashboard aufzurufen. Dann gehen wir auf Channels und stellen alle ausgewählten Verkaufskanäle (Selected) auf „Deselect“. Nun sollte der Titel bei Amazon als „Out of print“ (beziehungsweise der passenden deutschen Entsprechung) angezeigt werden.“

    Grüße
    Daniel

  47. vielen dank für deine mühe. ich habe dieses gemacht es wird auch angezeigt , nicht lieferbar, aber man kann es immer noch finden und aufrufen, nun halt nicht mehr bestellen.

    aber da ich ja das gleiche buch mit dem selben tittel nochmal hochladen wäre, sollte der alte tittel (der ja dann genauso heißt ) nicht mehr erscheinen.

    ist das irgendwie möglich?

    danke für die hilfe

  48. Das ist wohl nicht möglich – aber auch nicht so schlimm. Dein altes Buch taucht dann einfach als alte AUsgabe aus. Das ist bei Print-Büchern ja nicht ungewöhnlich.

    Als Beispiel kannst du dir dieses Buch ansehen, hier wurde auch die ursprüngliche CreateSpace-Version deaktiviert. Jetzt taucht sie nur noch auf, wenn man auf das „+“ neben Taschenbuch klickt: http://www.amazon.de/Der-7-Tag-Nika-Lubitsch/dp/3868824472/

  49. Habe Dein exzellentes eBook erworben,
    bin aber erst am Anfang (ich lese es auf dem PC, bzw. Fernseh-Monitor 37 zoll).
    Die Frage: kann man, wenn der Buchtext noch nicht vollständig eingetragen ist, oder erst 3, 4 Kapitel, mit dem Titel (eingetragen in die cs-Maske) etwas experimentieren, d.h., den mal so, und mal noch etwas anders formulieren?

    Mein Titel:
    Gottes neue Sichtbarkeit.
    Das Antlitz-Phänomen: Engel? Schutzheiliger? Gott selbst? Beständig und für viele sichtbar –

    Anfangs nahm ich:
    Das Antlitz-Phänomen. … etc. Doch für viele ist dies wohl etwas schwierig, zu suchen…
    Verzeih mir den Neben-Bezug. Auf jeden Fall sind Deine klaren Lehrinhalte sehr gut, und bei Amazon ja super-rezensiert. G, und bezug auf die Frage…

  50. Hallo Andreas,

    bevor Du das Buch an CreateSpace zur Freigabe weiterleitest, kannst Du auch den Buchtitel, den Du eingegeben hast, noch ändern.

    Viele Grüße
    Daniel

  51. Hallo, Daniel,
    Entschuldigung, dass ich den „Tränen-Sirup“ meines Titels anführte, wenn ich mich gerad entsinne, war reine Geltungssucht von mir…

    (Umlaute müssen beim CS-Titel ja halt >>äh<< in html umgeschrieben werden, &auuml; . . ., das für Newbies erwähnt)
    Nun habe ich mich – auch Dank Dir, Inspektor Daniel, – als Member angemeldet, bei CS, und ein paar Vorlagen Templates heruntergeladen, kann man ja auch zum Üben herunterladen, recht schön, mit den Zentimetermaßen.

    Also, Dein E-Book ist wirklich gute Klasse, vielen Dank, dass Du es geschrieben hast, und dass es bei Amazon nur 2,99 kostet, und nicht 7,99 –
    Ein Muss, kann man sagen –

    Nur habe ich z.B. Problem, daß ich die Formatierung des Inhaltsverzeichnisses, wohl Contents genannt, nicht kapiere,
    es steht ja mittig auf der Seite, und eigentlich wollte ich es (wie gewohnt) links, und nicht nur das, sondern bei den Kap`s sollten auch konkrete schöne Sätze stehen (mit den pages wärs dann noch was weiteres, doch nur mal bis dahin, wenn Du ein paar Minuten hättest).
    Ich schaue auch bei Youtube, die Ratgeber in schönem Englisch, mein Gott, was haben die für einen Aktivitäts-Vorsprung,

    (Durch CreateSpace habe ich die kindle-book TextIdee erst mal sein gelassen, denn diese Apparate werden ja auch immer größer -)

    Danke noch mal und schönes WE

  52. Hallo Andreas,

    das Inhaltsverzeichnis in der Vorlage ist natürlich nur ein Vorschlag, wie Du es machen kannst. Wenn es für Dich nicht passt, lösche doch einfach den Kasten mit dem Inhaltsverzeichnis und lege Dein eigenes an.

    Wenn du die Kapitelüberschriften linksbündig setzt und nach den Kapitelnamen noch die Seitenzahlen angeben willst, kannst Du die „Tabulator“-Taste nutzen, damit die Seitenzahlen alle bündig übereinander stehen.

  53. Gut geschriebener Artikel, da ist ein Schriftsteller am Werk ;-)

    Was mich stutzig gemacht hat, Du verkaufst das eBook gleichzeitig auf Amazon und auf ePub ? Verlangt Amazon nicht Exclusivität bei eBooks, d.h. verbietet das explizit ?

    An anderer Stelle habe ich gelesen, es wäre leichter ein eBook aus einem CreateSpace-Buch zu erstellen, als umgekehrt.
    Läßt sich irgendwie vermeiden zwei Versionen (Formatierungen) pflegen zu müssen ? Wahrscheinlich ist das schon wegen des Inhaltsverzeichnisses und der Seitenzahlen nicht möglich.

  54. Hallo Holger,

    nein, Amazon verlangt nicht grundsätzlich Exklusivität bei eBooks. Es ist eine Option das Buch auch bei KDP select anzumelden (dafür muss einfach ein Häkchen beim Upload bei Amazon gesetzt werden). In diesem Fall gewährt man Amazon tatsächlich drei Monate Exklusivität. Im Gegenzug stehen fünf Kostenlos-Tage zur Verfügung und das Buch taucht auch in der Kindle-Leihbücherei auf. Letzteres kann vor allem bei Romanen sehr lukrativ sein. Bei diesem Sachbuch gingen die Buchleihen gegen null, deswegen habe ich kdp select nicht verlängert und verkaufe nun auch in anderen Shops ;)

    Was die andere Frage betrifft: Leider muss man Änderungen in der CreateSpace- und der kindle-Version immer extra einpflegen. Es ist ja auch ein komplett anderer Vorgang, wenn man eine neue Version hochlädt: Bei kdp wird die neue Version automatisch geprüft, währenddessen ist die alte Version bei Amazon weiterhin verfügbar. Bei CreateSpace sitzen Mitarbeiter, die jede Version freischalten (deswegen ist es besser Änderungen Nachmittags hochzuladen, da dann in den USA der Arbeitstag begonnen hat), und während der Freischaltung ist das Buch bei Amazon nicht lieferbar.

  55. „Weitere“ e-Book Anbieter heißt aber auch weitere Formate.
    Wahrscheinlich vergehen sowieso 3 Monate bis man aus der Kindle-Version ein CreateSpace Version, und dann noch ein ePub erstellt hat.

    Was sind Kostenlos-Tage ? Das Autoren Werbung dafür machen, das es kostenlos ist, hab ich schon gesehen, aber wenn ich mein Buch verschenken wollte, bräuchte ich Amazon nicht. (dann schreibe ich einen Blog)
    Ich kann mir das nur so erklären, das Amazon die Bücher verschenkt, aber den Autoren dafür bezahlt ?

  56. Nein, fünf Kostenlos-Tage erhalten Autoren zur Verfügung, wenn sie sich bei kdp select anmelden. Man kann diese Tage nutzen – muss es aber nicht. Während das Buch kostenlos ist, erhält man keine Tantiemen. Es geht einzig um den Werbeeffekt und darum im Beliebtheitsrang bei Amazon zu steigen, was dann im besten Fall nach der Aktion zu bezahlten Verkäufen führt, weil man dadurch in verschiedenen Listen und Empfehlungen bei Amazon auftaucht.

  57. Hallo Daniel,

    mal eine ganz andere Frage dazu: Wo hast Du die ISBN her? Besorgt die Amazon selbst oder musstest Du sie vorher besorgen?

    Liebe Grüße
    Ralf

  58. Hi Ralf. Die ISBN liefert CreateSpace kostenlos. Man kann allerdings auch eine eigene ISBN eintragen, wenn man CreateSpace als Verlag nutzt.

    Grüße Daniel

  59. Hallo Daniel!

    Danke nochmals für diesen tollen Beitrag. Nun stellt sich aber leider eine Frage bei CreateSpace! Wie es aussieht kann man in Österreich (Ö-Kontoverbindung), CreateSpace gar nicht nutzen!? Also man kann seine Kontodaten nicht angeben weil mit AT kommt gleich die Alertmeldung.

    Laut, Royalty Payment Profile, ist es nur in folgenden Ländern möglich, Bücher zu verkaufen.

    U.S., U.K., Germany, France, Spain, Portugal, Belgium, and the Netherlands!

    Vlt. gibt es ja etwas was ich übersehen habe.

    Danke schon jetzt

  60. Hallo Rebecca,

    ich hatte diese Frage neulich erst gestellt bekommen und einen befreundeten Autor aus Österreich gefragt. Du kannst CreateSpace in Österreich schon nutzen, allerdings unterstützen sie keine Überweisung dorthin. Das heißt, dass du entweder deine Tantiemen als Scheck erhältst (leider ist die Auszahlungsgrenze dann 100 statt 10 Euro). Alternativ gibt es wohl auch Autoren, die ein Bankkonto im Ausland anlegen …

    Grüße
    Daniel

  61. Danke Daniel!
    Danke nochmals für die Info.
    Das ist natürlich eine interessante Sache wenn es so geht! Werde mal schauen wie sowas mit dem Scheck geht. Hab ich leider nicht gesehen wo ich dies angeben könnte. Bankverbindung Ausland (BRD z.B.) … danke ;-)

  62. Hallo Daniel!
    Habe es jetzt versucht mit der Option Scheck bei createspace. Das dürfte jedoch auch nicht für Österreich gehen!? Weiters wäre hier auch noch „Tax Reporting Name“. Das ist dann der nächste Punkte der ganzen Sache. In deinem Bereicht habe ich gelesen dass der „TIN“ nicht notwendig ist. Dürfte wirklich nur mit einer Bankverbindung ausserhalb von Ö gehen. TIN-Geschichte verstehe ich auch nicht ganz (*Pflichtangabe!?).
    LG, Rebecca

  63. Also mir wurde von einem Österreicher gesagt, dass die Scheck-Option für Österreich funktioniert. Nachprüfen kann ich es allerdings nicht.

    Die TIN musst Du nicht angeben. Pflichtfelder sind nur „Tax Reporting Name“ und „Business Type“. Ersteres ist dein Name (so wie Du ihn auch später angeben würdest, falls Du einmal eine TIN beantragen solltest), letzteres in der Regel „Individual“. Wenn diese Felder ausgefüllt sind, kannst Du die Angaben speichern und weitergehen.

  64. Danke für deine ausgezeichneten Informationen für mich, habe auch gleich dein Taschenbuch bestellt, dir die gute Arbeit ein wenig zu vergelten. Eine Frage noch.
    Wenn man Print-buch bei CreatSpace und E-buch bei KDP (mit KDP select) gleichzeitig arangieren will, geht es ? Theoretisch mußte es gehen, da Creatspace als Tochterunternehmer von Amazon gilt. Aber ich würde es gern ganz genau wissen. Deine Antwort wäre mir sehr hilfreich.

    Magnus

  65. Wenn du den Ablauf vereinfachen willst, dann musst du erst das Print-Buch bei CreateSpace hochladen. Am Ende wirst du gefragt, ob du das Buch auch als kdp-Buch herausbringen möchtest. Wenn du hier klickst, kommst du zu kdp und einige Informationen sind bereits eingegeben. Allerdings musst du natürlich dennoch eine separate eBook-Datei erstellen und hochladen. Viel Ersparnis ist es also nicht.

    Grüße
    Daniel

  66. Lieber Daniel,

    super, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Vielen Dank erst mal dafür.

    Du hast geschrieben, man kann sich sein eigenes Buch im Create Space Store bestellen. Hab gerade versucht, mich dort zurecht zu finden, leider ohne Erfolg. Mein Buch kostet knapp 11 Euro, und da ich eine Verlosung machen will etc. wäre es für mich wahrscheinlich von Vorteil, wenn ich die Bücher günstiger über Create Space bekomme. Kannst du mir sagen, wie genau das funktioniert?

    Eine schöne Adventszeit und viele Grüße,
    Sandra

  67. Hallo Sandra, um dein Buch überhaupt im CreateSpace-Store zu finden, solltest du in deinem Dashboard die Buchbeschreibung des betreffenden Buches öffnen. Unten auf der neuen Seite findet sich dann hinter „CreateSpace eStore“ der Link zu deinem Buch. Dort kannst du es in den Warenkorb legen und kaufen – allerdings geht es nur mit Kreditkartenzahlung.

  68. Lieber Daniel,
    danke für die hilfreichen Hinweise. Ich kämpfe gerade mit der richtigen Formatierung eines Buches, das bereits über amazon kdp vertrieben wird.
    Titel:“DEGOLLADA Zahltag auf La Gomera“. Für mich als Computeranalphabet
    eine echte Herausforderung. Darum nochmals Danke für die Hilfe.

  69. Hallo,

    Wie ist es mit den Pflichtexemplaren für die DNB und der Landesbibliothek? Kann man diese nicht auch direkt von Amazon dorthin bestellen, um Porto zu sparen? Den Nachweis darüber hätte man ja jederzeit über die Bestellliste des Amazon-Accounts.

    Viele Grüße
    Emanuel

  70. lieber daniel,
    vielen dank für deine infos. dein buch zum thema werde ich mir vermutlich auch noch besorgen. aber eine grundsätzliche frage habe ich noch. ich habe schon eine weile hier und dort recherchiert aber keine antwort gefunden. ist es möglich, zb einen roman privat bei einer druckerei bei sich in der nähe zu produzieren (= volle kontrolle über das druckergebnis) und das buch dann über amazon zu vertreiben? ist vielleicht ne blöde frage, aber irgendwie fände ich diese lösung irgendwie am sympathischsten…
    ich würde gerne viele bleistiftzeichnungen als illustrationen einbauen und sowas kann im druck natürlich ziemlich schiefgehen.
    viele grüsse

    klaus

  71. Hallo Emanuel,

    ich denke nicht, dass das geht. Den zu den Pflichtexemplaren muss man ja noch ein Schreiben beilegen, aus dem die Herausgeber-Informationen hervorgehen.

    @klaus: Grundsätzlich kann auch Amazon direkt mit Büchern beliefern. Das ist allerdings mit zusätzlichen Kosten für dich verbunden. Die genauen Zahlen habe ich jetzt auch gerade nicht vorliegen, aber mit war das definitv zu teuer.

    Die Druckqualität von CreateSpace ist gut, auch bei Bildern – und Bleistiftzeichnungen sind im Druck ja eigentlich noch weniger kritisch als beispielsweise Fotos. Ich würde zu der CreateSpace-Variante tendieren ;) Dann hast du nicht einmal Vorkosten.

  72. Hallo Daniel,
    auch ich habe dein Buch käuflich erworben und unter Pseudonym meinen Roman veröffentlicht. Während über kdp mein Cover erscheint, ist über createspace „keine Abbildung vorhanden“, auch wenn Amazon beide Veröffentlichungen bereits miteinander verbunden hat . Habe ich vielleicht ein wichtiges Häkchen vergessen? Dauert das einfach länger oder muss ich es extra bei Amazon hochladen?
    Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen.
    Liebe Grüße
    Nicole

  73. Hallo Daniel,

    Erstmal ein großes Lob, deine Tipps und Bücher haben mir sehr geholfen, aber eine Frage hab ich da noch:
    Ich bin 19 und studiere und werde mit meinem Buch wohl auch nicht mehr als 20€ im Monat verdienen. Muss ich dem Finanzamt da irgendwas melden/einreichen? Ich möchte am Ende ungern wie Ulli Höneß da stehen. :D
    Ich gründe ja auch kein Unternehmen oder so. Hier bin nur ich, die ihrer Kreativität etwas Freiheit lassen möchte.

    Liebste Grüße,

    Jenny

  74. Hi Jenny,

    dazu musst du dich wohl beim Finanzamt erkundigen. Ich verdiene mehr mit meinen Büchern und muss auf jeden Fall eine Steuererklärung abgeben ;)

    @Nicole: Das ist sonderbar. Normalerweise sollte auch bei dem CreateSpace-Buch das Cover automatisch erscheinen. Hier solltest du auf jeden Fall den Support kontaktieren (geht auch auf deutsch über AuthorCentral, wenn du dort ein Konto hast), die können solche Fehler in der Regel auch manuell beheben.

    Grüße
    Daniel

  75. Hallo,

    ich brauche unbedingt Hilfe, denn ich weiß nicht mehr weiter. Nach Ewigkeiten habe ich es geschafft, bei Create Space mein Buchcover mit deren Vorlagen so weit zu bearbeiten, dass alles gut ist. Es wird mir auch überall ein grüner Punkt angezeigt, mit der Aussage, dass alle Items fertig sind. Dann erhalte ich jedoch nach dem Submit immer wieder dieselbe Fehlermeldung „Your cover design is not yet ready for use. Please make sure you complete all of the steps prior to submission“, ohne dass mir ja aber gesagt wird, was denn nun falsch ist oder fehlt, denn ich habe ja überall einen grünen Punkt.

    Das Einzige ist, dass ich beim Titel im Wort „schönste“ das ö durch einen HTML-Code (&ouml) ersetzen musste. Das kann ich aber beim Titel auf dem Cover nicht so lassen, da dann diese Hieroglyphen erscheinen, zumal ich hier ein ö eingeben kann, das dann auch erscheint. Es heißt ja aber, dass der Titel genauso wie im Projekt lauten muss. Kann es daran liegen? Was, wenn ich den HTML-Code auch beim Cover im Titel beim ö eingebe, erscheint der dann womöglich so auf der Titelseite des Buches anstatt eines ö?

    Ich hoffe sehr, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe, denn ich bin echt durch den Wind. Hoffentlich bekomme ich eine schnelle Antwort direkt an meine E-Mailadresse, damit es weiter gehen kann.

    Ganz vielen lieben Dank im Voraus – was würde man ohne Sie tun ;))

    Alles Liebe und Gute
    Petra

    P. S. Ihr Buch habe ich, aber leider konnte ich zu meinem Problem darin nichts finden.

  76. Hallo Petra,

    von dieser Fehlermeldung habe ich leider auch noch nie gehört. Bei Titeln mit Umlauten ist es so, dass man den Titel einfach ganz normal eingibt (also ohne html-Code oder dergleichen) – beim Speichern macht CreateSpace dann aus dem Umlaut im Titel ein Fragezeichen in einer Raute. Später wird der Umlaut aber wird normal dargestellt.

    Ich würde also versuchen den html-Code gegen ein „ö“ auszutauschen. Wenn das nichts hilft, dann kann wohl nur noch der CreateSpace-Support helfen.

  77. Hallo Daniel,
    habe hierzu auch eine kurze Frage.
    Kann man seinen Buchtitel auch unter einem Pseudonym veröffentlichen und wenn ja, wie?

    Viele Grüße:
    Uwe

  78. Hallo Daniel, ich hoffe Du kannst mir behilflich sein. Habe schon seit 2013 meine Bücher bei amazon als E-Book hochgeladen und verkaufe diese auch. Jetzt kam ich auf createspace und habe meine 2 Bücher bei denen hochgeladen weil ich die als gebundene Bücher haben will. Alles ist gut gegangen, aber wo finde ich jetzt meine gebundenen Bücher die ich dort hochgeladen habe? Kannst Du mir weiterhelfen?

    Danke Gerald

  79. @ Uwe:
    ja, veröffentlichen unter Pseudonym ist kein Problem. Du gibst einfach beim Erstellen eines Buchprojekts beim Autorennamen das Pseudonym ein.

    @ Gerald:
    Normalerweise sollten die in Createspace hochgeladenen Bücher innerhalb von max. 2 Tagen bei Amazon im Shop zu finden sein.

  80. Hallo, Daniel,
    vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht über createspace. Eine großartig-akribische Fleißarbeit! Als Musiker, Komponist und Notensetzer habe ich mich nach der Lektüre auch für createspace entschieden. Das erste Upload war auf Anhieb ein Erfolg. Mir fehlt nur noch eines: Die Fax-Nummer zur Übermittlung des Steuerformulars. Kannst du mir helfen? Danke im Voraus!

    Herzliche Grüße von Thomas!

  81. Hallo Daniel,
    ich habe mich erst begonnen, mit dem Gedanken zu tragen, ein Buch zu veröffentlichen.
    Ich möchte es aber gern auch persönlich verkaufen bzw. Buchhandlungen anbieten.
    Benötige dazu also eine gewissen Anzahl Eigenexemplare.
    Für welchen Preis bekommt man denn sein eigenes Buch von Createspace ? Nur zum vollen Ladenpreis, oder bekommt man selbst Rabatt ?
    Und ist auch ein Einband als Hardcover möglich ?
    Kann ich als Cover ein eigenes Foto hochladen ?
    Danke für Deine Hilfe !
    Susane

  82. Hallo Susanne,

    du kannst dein eigenes Cover hochladen, Hardcover ist als Einband leider nicht möglich.

    Autorenexemplare kannst du mit Rabatt bei CreateSpace in den USA bestellen.

  83. Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen. Ich habe alles soweit fertig und die Tipps hier waren sehr hilfreich, dafür Danke. Ich habe eine Frage bezüglich des Titels auf dem Cover. Irgendwie bekomme ich es nicht hin. Ich hatte mir ein Cover Bild hochgeladen und möchte jetzt meinen Titel hinzufügen. Leider weiß ich nicht wie. Wer kann helfen? Vielen Dank schon mal

  84. Hallo Daniel,
    habe auch gerade mein erstes CreateSpace-Abenteuer „bestanden“ und wollte nun auch Autorenexemplare bestellen – brauche ich dafür eine Kreditkarte??? Denn bei den „Zahlungsbedingungen“ werden mir gar keine anderen Möglichkeiten angeboten. Oder gibt es da einen „Trick“? Herzlich und danke für Deine Antwort.

  85. Hi, bei mir läuft das nicht so rund, schade. Es sind nach dem Hochladen des Manuskriptes Verschiebungen einiger Kapitel zutage gekommen, die man nicht korrigieren kann, da man auf sein Manuskript nicht mehr zugreifen kann, bzw. es nicht noch einmal hochladen kann. Bisherige Nachrichten von Createspace waren sehr unbefriedigend, da man mich nun schon seit einigen tagen warten lässt, obwohl mir binnen 24 Stunden geholfen werden sollte. Einen Zugriff auf mein Manuskript würde ich nicht bekommen, so hieß es in einer Mail, würde aber durch eine andere Nachricht erfahren, was ich machen könnte… warte noch immer. Ob das so eine tolle Sache ist? Derzeit bin ich da etwas anderer Meinung… frustrierte Grüße von Rocco

  86. Halleluja,
    ein Engel namens Ana hat mich erhört und mit ihrer Hilfe konnten die Fehler korrigiert und beseitigt werden. Nun ist das Buch als Print auf dem Weg zu mir.

  87. Hallo an die Gemeinschaft. Ich habe schon bei Knaur, Ensslin, Lentz, Rhein-Mosel verschiedene Kinder-/Jugend-/Kriminalromane veröffentlicht (man denkt ja dann, man hat es geschafft, aber nix da) und war es irgendwann müde, meine Manuskripte wie Sauerbier anzubieten. Da kam mir der Tip mit Createspace gerade recht, man hat nicht nur – pro verkauftem Exemplar nach Abzug der Steuern – 50 Cent im Geldbeutel, sondern ein wenig mehr. Ich habe sofort alle Manuskripte überarbeitet und eingestellt. Mittlerweile habe ich auf meiner Amazon-Seite ungefähr 30 Veröffentlichungen, doch der Effekt ist gleich null. Niemand sucht oder findet meine Seite und bestellt mal was. Die Qualität der gedruckten Bücher von Create-Space ist übrigens gut. Irgendeine Create-Space-Autorin hat irgendwo mal geschrieben, sie könne inzwischen davon leben. Das möchte ich auch. Hat jemand eine Idee, wie man seine Bücher promoten kann?

  88. Hallo,
    ich kann den Inhalt des Beitrages nur voll zustimmen: Die Qualität ist hervorragend aber die Handhabung etwas umständlich, wenn man keine ausreichenden Englischkenntnisse hat.
    Der letzte Beitrag von Monika von Krogh hat es aber auf den Punkt gebracht, als sie schrieb „… doch der Effekt ist gleich null. Niemand sucht oder findet meine Seite und bestellt mal was.“ Dieses Problem hat jede Nadel im Heuhaufen und die Verweise auf Facebook & Co. dienen nur denen, die ihre Büchlein „verticken“ wollen. Mich würde es auch interessieren, wie man/frau die eigenen Bücher promoten könnte.
    Grüße aus Panama!

  89. Hallo!
    Danke für deinen Artikel. Ich hoffe diese Seite wird noch betrieben. Ich habe mal eine ganz andere Frage wegen der Formatierung. Es geht mir um die Ränder. Ich hoffe du kannst mir helfen, denn bis her konnte mir niemand meine Frage beantworten.
    Mein Buch soll innen und außen 1,5 cm Rand haben. Normalerweise ist es ja so, dass man beim inneren Rand ca 0,50 cm wegrechnen muss für die Buchbindung. Wie ist das bei Create Space? Wenn ich meinen inneren Rand auf 1,5 cm setze, dann wird er wahrscheinlich nicht 1,5 cm bleiben oder? Sondern am Ende werde ich wahrscheinlich nur 1 cm Rand haben. Ich hätte gerne gewusst, wie viel cm inneren Rand ich eingeben muss, damit mein Buch am Ende auch 1,5 cm inneren Rand hat.
    Bei Create Space konnte mir diese Frage niemand beantworten. Du als erfahrener Autor weißt schon wie viel Rand dir bei deinen Büchern schlussendlich geblieben ist. Deswegen hoffe ich du kannst mir helfen. Mein Buch ist auch nicht so dick, hat um die 140 Seiten.
    Liebe Grüße

  90. Hallo Anna, es gibt zwei Möglichkeiten den Beschnittrand (Bleed) bei CreateSpace für die Buch-Inhaltsdatei einzustellen: Entweder so, dass du eine Datei mit Beschnittrand lieferst, oder ohne. Bei einer typischen Datei, bei der der Rand weiß ist, kannst du einfach den Beschnittrand weglassen. Rechne also ganz normal mit den 1,5 cm Rand, die du am Ende haben willst. Dann stellst du beim Upload unter Bleed auf „ends before edge of the page“ (Voreinstellung) und dann passt es.

  91. Hallo Daniel,
    der Link zum CreateSpace ist kaputt. Ich dachte, ich kann dir was gutes tun mit dem Klick, aber da ist nix .. nur OOOOPPPSSS ;-)
    Wir veröffentlichen auch bald und sind schon fleißig am Werbetrommel rühren!

    ;-)

    Denn ohne geht´s nicht!

    LG
    Barbara

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