Eigene Buchformate in CreateSpace‬ erstellen

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Für den neuen Ella Wünsche Roman habe ich zum ersten Mal bei CreateSpace ein eigenes Buchformat erstellt. Sonst habe ich immer das US-Format 5×8 Zoll genutzt (siehe Buch links). Das hat natürlich den Vorteil, dass man, wenn man Word nutzt, auf die Vorlage zurückgreifen kann, die CreateSpace bereitstellt.

Ich wollte aber endlich einmal ein normales Taschenbuch-Format 12×19 Zentimeter ausprobieren (siehe Buch rechts). Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, da es einfach mehr unseren deutschen Taschenbuch-Gewohnheiten entspricht.

Mehr Seiten sind trotz des kleineren Endformats am Ende allerdings nicht herausgekommen. Die Vorlage von CreateSpace hat nämlich recht breite unbedruckte Stege zum Seitenrand hin, der Satzspiegel ist bei 5 Zoll Breite dennoch nur 8,8 Zentimeter breit. Das ist aber mit dem typischen Satzspiegel in einem deutschen Taschenbuch recht identisch.

Ein eigenes Buchformat in CreateSpace anzulegen ist sehr einfach: Man kann es problemlos bei der Bucherstellung eingeben (und man kann sogar von Zoll auf Zentimeter umschalten). Die Herausforderung ist, dass man den gesamten Satzspiegel selbst anlegen muss, was sicherlich in Word eine große Herausforderung ist. Ich nutze mittlerweile InDesign. Hier ist das Erstellen eigener Vorlagen kein allzu großes Problem.

Neuer Roman: »Eine (un)mögliche Liebe«

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Lest ihr gerne humorvolle Liebesromane? Dann empfehle ich euch das neue eBook von Ella Wünsche: »Eine (un)mögliche Liebe«.

Und wer steht hinter dem Pseudonym »Ella Wünsche«? Nun da ist zum einem meine Frau, die den großen Teil der Schreibarbeit verantwortet. Ich darf ihr aber auch ein bisschen dabei helfen ;) Das Cover habe ich ebenfalls gestaltet.

Hier könnt ihr das eBook jetzt laden: »Eine (un)mögliche Liebe« im kindle-Shop.

Viel Spaß!

Neues bei der DNB: Ab sofort wieder 2 Bücher abzuliefern

Die Deutsche Nationalbibliothek sorgt für Abwechslung: Nachdem Autoren in Deutschland, die bei CreateSpace publizierten, in den letzten Monaten nur ein Exemplar als Auslandserwerbung einreichen sollten, wurde die Regelung nun wieder geändert. Die Bücher werden jetzt doch wieder als Inlandserwerbungen betrachtet, es müssen also erneut zwei Exemplare (je eins nach Frankfurt und Leipzig) eingereicht werden.

Hier die Begründung der dnb – zu finden unter http://www.dnb.de/DE/Erwerbung/FAQ/faq_node.html, Frage 5:

„Auch wenn einige Selfpublishing-Plattformen ihren Firmensitz im Ausland haben, fällt die Erwerbung dieser Medienwerke nicht automatisch in die Zuständigkeit der Auslandserwerbung. Die Autoren gehen keinen Verlagsvertrag mit der jeweils gewählten Selfpublishing-Plattform ein, und diese haben im Sinn der Deutschen Nationalbibliothek kein eigenes Verbreitungsrecht. Die Autoren kaufen mit der Herstellung über die ausländische Selfpublishing-Plattform und dem Erwerb einer ausländischen ISBN lediglich die Vertriebsmöglichkeit über das Internet. Es steht den Autoren frei, zusätzlich eine deutsche ISBN zu erwerben, um ihren Titel an das VLB zu melden und/oder auch den Vertrieb über den deutschen Buchhandel zu ermöglichen.
Aus diesem Grund erfolgt die Bearbeitung durch die Inlandserwerbung, deren Zuständigkeit sich, wie bei allen anderen Medienwerken auch, nach dem juristischen Hauptsitz/Wohnort des ablieferungspflichtigen Autors richtet. Damit sind zwei Exemplare ablieferungspflichtig.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, Ihre Publikation online abzuliefern.“

Neues bei CreateSpace: Nun auch matte Cover möglich, Expanded Distribution wird kostenlos

Zwei große Neuerungen gibt es bei CreateSpace im November 2013: Zum einen können wir bei der Laminierung des Buchumschlags nun endlich, wie bei anderen Anbietern längst möglich, zwischen matt (matte) und glänzend (glossy) wählen. Auch bei bereits hochgeladene Bücher lässt sich die Veredelung ändern. Wir gehen einfach zum Member Dashboard, wählen ein Buch aus und klicken unter Distribute die neue Option Cover Finish. Hier ist nun die bisherige Standardvariante Glossy eingestellt. Mit einem Klick können wir auf Matte umstellen und dann speichern.
Das Buch ist danach immer noch als verfügbar im Dashboard gelistet, es scheint also nicht für die Dauer der Überprüfung aus dem Verkauf genommen zu werden, wie beim Upload einer neuen Coverdatei.
Macht es Sinn, wenn das Buchcover matt ist? Das entscheide ich von Projekt zu Projekt. Natürlich ist es immer ein bisschen Geschmackssache. Persönlich finde ich, dass manche Cover besser matt aussehen, andere wirken glänzend schöner. Zur besseren Orientierung kann ich einen Gang zum eigenen Bücherregal empfehlen. Schauen wir uns doch mal ein paar Verlagsbücher an, um zu sehen, wie sie die Problematik gelöst haben, und was gut aussieht und was nicht …

Expanded Distribution: Bisher habe ich immer davon abgeraten, die Option Expanded Distribution anzuklicken. Die Kosten lagen bis jetzt bei 25 Dollar – und das jedes Mal, wenn eine neue Auflage des Buches hochgeladen wurde. Nun ist die Expanded Distribution kostenlos geworden. Leider funktioniert die Expanded Distribution nach wie vor nicht für den deutschen Buchhandel. Für uns deutsche Autoren heißt das letztendlich: Es schadet nichts die Option anzuklicken, aber wirklich viel bringen wird es auch nicht.

Was mir aufgefallen ist: Die Bücher, die ich für die Expanded Distribution angemeldet habe, werden nun alle auch als Neuware aus dem UK vom Drittanbieter the_book_depository_uk bei Amazon angeboten.

Auch hier ist es möglich, die Option ohne Weiteres auf bereits bestehende Buchprojekte anzuwenden. Wir gehen ins Member Dashboard, wählen ein Buch und klicken unter Distribute auf Channels. Nun können wir die drei Vertriebskanäle der Expanded Distribution einzeln aktivieren und dann abspeichern.