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Pause? Pause!

Was waren das für drei spannende Jahre.

Zum einen der Bestseller-Erfolg meiner Frau Ella Wünsche  ab Weihnachten 2013, den ich seither im Marketing und als Erstlektor begleiten darf. 2015 wurde mein erstes Kino-Drehbuch verfilmt (geschrieben: 2012), 2016 kam MANNHEIM – Neurosen zwischen Rhein und Neckar dann im Verleih von Barnsteiner Film ins Kino. Und das Wichtigste: Ich bin ja auch noch Vater geworden.

Neben all diesen Verpflichtungen habe ich mich für zahlreiche Nebenprojekte begeistern lassen, die auch alle Spaß gemacht haben und/oder „wichtig“ waren. Definitiv zu kurz gekommen ist in dieser Zeit meine eigene Schreibarbeit.

Ich will nicht meckern, es war ein geile Zeit. Aber auch oft genug ein Ausloten der eigenen Belastungsgrenzen. Wie sagte ich früher schon: Das Leben ist scheiße, aber schön.

Deshalb habe ich beschlossen von April bis Juni ein Experiment durchzuführen: Drei Monate werde ich mich auf meine wichtigsten Verpflichtungen in der Familie und beim Projekt Ella Wünsche konzentrieren. Nebenbei werde ich Zeit in mein neues Projekt mit dem Arbeitstitel VORGARTENROCKER investieren. Deshalb werde ich in diesen drei Monaten allen anderen Projekten absagen, egal ob bezahlt, wichtig, unterstützenswert, einfach nur toll oder was auch immer.

Und dann schaue ich mal, was es gebracht hat, und wie ich in Zukunft meinen Tagesablauf geregelt bekomme 😉

Zum Schluss noch ein paar Worte zu den Vorgartenrockern. Da geht es um den Mittdreißiger Erik, der nicht recht erwachsen wird und es auch gar nicht werden will. Aber dann gibt es eine schicksalshafte Begegnung und er versucht seine alte Band aus Jugendzeiten wieder zusammenzutrommeln, um an einem Nachwuchswettbewerb teilzunehmen, bei dem sie immer antreten wollten.

Für die Recherche lese ich schon wieder fleißig YPS-Hefte (siehe oben). Und auch mit ein paar Mitgliedern meiner eigenen Band aus Jugendzeiten gab es auf der Buchmesse vor ein paar Tagen eine überraschende „Reunion“ (siehe unten).

Die Zeit rast, Dicker.

Zwischen beiden Fotos liegen 18 Jahre. Und sieben Kinder.

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Bestenliste: Meine Lieblingssongs 2016

Wenn ich mir in den letzten Tagen die Jahresrückblicke und Bestenlisten bekannter Musikjournalisten angesehen habe, hat sich schnell der Eindruck eingestellt, 2016 wäre musikalisch ein eher langweiliges Jahr gewesen. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und meine persönliche Bestenliste 2016 muntert mich schnell wieder auf.

Dass es ein wildes Jahr war, ist allgemein bekannt und so hat es natürlich auch ein Abschiedssong des Jahres (Leonard Cohen: You Want It Darker) auf die Liste geschafft. Die „Augustines“ haben sich dieses Jahr aufgelöst und so schaffen sie es gleich mit zwei Songs auf die Liste. Spannend was uns von den drei Musikern in der Zukunft erwartet – Auflösungsgrund: trotz Albumchartsplatzierungen und gutbesuchten Touren hatte die Band immer Probleme ein finanzielles Plus zu erwirtschaften – aber die Musiker haben bereits neue Projekte angekündigt.

Jamie T. liefert zwar keinen Song, der an seine zwei ersten Alben anknüpft, aber er hat anscheinend ordentlich The Clash gehört. Herausgekommen ist der Song „Robin Hood“ für alle Johnnys und jungen Altpunks. Und natürlich singen auch die gerade ziemlich gehypten Shovels & Rope (»Die White Stripes des Country« – keine Ahnung, wer das Zitat als erster in die Welt gebracht hat, da schreiben gerade alle Musikjournalisten voneinander ab) von einem Johnny. Johnnys sind einfach immer für einen Song gut.

Auch waschechte Popsongs schaffen es mittlerweile auf meine Jahresliste (Clueso). Das rougheste, was ich noch zu bieten habe, ist wahrscheinlich die Neuentdeckung „Hater“ aus Schweden. Die Zeiten ändern sich, auch beim Musikgeschmack. Aber das ist schon okay so. (mehr …)

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